Göttingen: Ringvorlesung „Personalunion“

Göttingen. Die Ringvorlesung der Uni Göttingen ist eine öffentliche Vortragsreihe. Sie beginnt im Wintersemester 2013/2014 beginnt am 22. Oktober in der Aula. Thema ist die Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover.Zur Ringvorlesung:

(pug) Im kommenden Jahr feiert die Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover ihr 300. Jubiläum. Mit der Krönung von Georg Ludwig, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg (Hannover), zum englischen König Georg I. im Jahr 1714 verschoben die politischen Kräfteverhältnisse in Europa und zog weitreichende Folgen für den Kontinent und den transatlantischen Raum nach sich. Die Ringvorlesung der Universität Göttingen im Wintersemester 2013/2014 widmet sich den kulturellen, sozialen, wissenschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen besonders Großbritanniens und Hannovers im 18. Jahrhundert bis zum Ende der Personalunion im Jahr 1837. Die am Dienstag, 22. Oktober 2013, beginnende Reihe trägt den Titel „Kommunikation & Kulturtransfer in der Personalunion“ und umfasst insgesamt 13 Vorträge. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Leiter des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen, in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, mit Unterstützung des Universitätsbundes Göttingen e.V.

„Die Entwicklungen im Zeitalter der Personalunion müssen zum einen im Kontext des sich wandelnden Europas des 18. Jahrhunderts gesehen werden. Zum anderen gilt es, nach den Impulsen der Universität Göttingen für die Personalunion und nach den Kommunikationsnetzwerken der damaligen Zeit zu fragen“, so die Veranstalter. Den Auftakt zur Ringvorlesung bildet am 22. Oktober der Göttinger Historiker Prof. Reitemeier mit dem Thema „Kurfürst oder König: Zur Legitimation des Januskopfes“. Prof. Stephen Conway vom University College London hält am 26. November einen Vortrag in englischer Sprache zum Thema „Continental Europe and the Eighteenth-Century British Empire“. Zum Abschluss des Jahres spricht am 17. Dezember der Göttinger Musikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Waczkat über „Doctor scientiae musicae: Musik als Wissenschaft im Raum der Personalunion“. Die Ringvorlesung schließt am 28. Januar 2014 mit dem Vortrag von Dr. Michaela Kipp von der Universität Göttingen unter dem Titel „Hofrath Blumenbach im Königlich Academischen Museum zu Göttingen – Ein Knotenpunkt im europäischen Gelehrtennetzwerk“.

Die Vorträge der Ringvorlesung finden jeweils dienstags um 18.15 Uhr in der Aula der Universität am Wilhelmsplatz 1 statt. Das gesamte Programm ist im Internet unter www.uni-goettingen.de/ringvorlesung zu finden. Die Aufzeichnungen der Vorträge werden jeweils am folgenden Mittwoch um 12 Uhr im StadtRadio Göttingen (107,1 MHz) ausgestrahlt und sind langfristig auf der Internetseite des Universitätsverlages unter www.univerlag.uni-goettingen.de zu finden.


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